Bei der Sitzung der Bezirksvertretung Meidling am 26. September 2025 brachte FPÖ-Bezirksrat Peter Leskosek einen Antrag zur Erhöhung der Polizeipräsenz in mehreren Problemzonen des Bezirks ein. Konkret forderte Leskosek mehr Sicherheit im Franz-Nekula-Park, im Vivenotpark sowie im Bereich des Bahnhofs Meidling.
BR Leskosek: „Wir wollen mehr Polizeipräsenz im Franz-Nekula- und Vivenotpark und im Bereich des Bahnhofs Meidling haben.“
Ziel des Antrags war es, insbesondere in den Abendstunden für mehr Sicherheit zu sorgen und das subjektive Sicherheitsgefühl der Anrainer zu stärken. Viele Bürger hatten sich in den vergangenen Monaten über zunehmende Sachbeschädigungen, Drogenkonsum, Vandalismus und Gruppenbildungen beschwert.
SPÖ blockiert gezielte Sicherheitsmaßnahmen
Die SPÖ-Meidling lehnte den FPÖ-Antrag jedoch ab. Begründung: Der Antrag sei „zu ungenau beschrieben“. Stattdessen brachte die SPÖ selbst einen allgemein gehaltenen Antrag ein, wonach „in ganz Meidling“ mehr Polizeipräsenz gefordert werden solle – ohne konkrete Schwerpunkte oder Maßnahmen.
Leskosek dazu: „Wer sich bei der Polizei auskennt, weiß, dass so ein Antrag ins Leere geht. Vermutlich will die SPÖ das Thema Sicherheit einfach versanden lassen, weil es ihnen unangenehm ist.“
Messerangriff wenige Tage später
Nur wenige Tage nach der Sitzung zeigte sich, wie berechtigt die Warnungen der FPÖ waren: Am Schedifkaplatz kam es zu einer brutalen Messerattacke auf einen Jugendlichen, der dabei lebensgefährlich verletzt wurde.
Für die FPÖ-Meidling ist das ein weiterer Beweis, dass es konkrete Sicherheitsmaßnahmen statt leerer Floskeln braucht.
FPÖ-Bezirksrat Leskosek: „Wir werden weiterhin gegen den Willen der SPÖ für die Sicherheit der Meidlingerinnen und Meidlinger kämpfen.“
Hintergrund: Der Antrag im Wortlaut
Der von Klubobmann DI Walter Asperl und FPÖ-Bezirksrat Peter Leskosek eingebrachte Antrag sah vor, die Bezirksvertretung möge sich „für eine verstärkte Polizeipräsenz in den Abendstunden im Bereich des Franz-Nekula-Parks, des Vivenotparks sowie des Bahnhofs Meidling aussprechen“ und ergänzend „Maßnahmen zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Anrainer“ beschließen.