In der Bezirksvertretungssitzung vom 20. März 2026 wurde mit den Stimmen der SPÖ sowie weiterer Fraktionen ein Antrag der Grünen beschlossen, der einmal mehr klar zeigt, wohin die Verkehrspolitik im Bezirk steuert: gegen die Autofahrer.
Konkret soll in den Nachtstunden zwischen 22:00 und 6:00 Uhr auf Teilen der Altmannsdorfer Straße und der Grünbergstraße Tempo 30 eingeführt werden. Betroffen sind zentrale Verkehrsverbindungen – von der Schlöglgasse bis zur Grünbergstraße sowie weiter in Richtung Schönbrunner Straße .
Hauptstraßen werden schrittweise ausgebremst
Auch wenn die Maßnahme zunächst auf die Nachtstunden beschränkt ist, zeigt sich hier ein klares Muster: Schritt für Schritt werden wichtige Verkehrsachsen verlangsamt und damit bewusst unattraktiver gemacht.
Gerade die Altmannsdorfer Straße und die Grünbergstraße sind keine Nebenstraßen, sondern zentrale Verbindungen für Pendler, Arbeitnehmer und Betriebe im Bezirk. Wer hier Tempo 30 einführt, greift direkt in den Verkehrsfluss ein – mit absehbaren Folgen für Erreichbarkeit und Mobilität.
Begründung mit bekannten Argumenten
Der Antrag – eingebracht von den Grünen – argumentiert mit Lärmschutz, Luftqualität und Verkehrssicherheit. Studien zu weniger Unfällen, geringeren Emissionen und reduzierter Lärmbelastung werden angeführt .
Diese Argumente sind bekannt, werden jedoch zunehmend pauschal eingesetzt, um immer neue Einschränkungen zu rechtfertigen – unabhängig davon, ob die konkrete Maßnahme im jeweiligen Straßenzug tatsächlich sinnvoll und notwendig ist.
Einseitige Politik zulasten der Autofahrer
Für die FPÖ-Meidling ist klar: Hier geht es nicht um ausgewogene Verkehrspolitik, sondern um eine schleichende Zurückdrängung des Individualverkehrs.
Anstatt gezielt Problemstellen zu analysieren und punktuelle Verbesserungen umzusetzen, wird erneut zur einfachsten Maßnahme gegriffen – niedrigere Tempolimits. Die Konsequenzen tragen jene, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind.
FPÖ-Meidling sagt klar Nein
Die FPÖ-Meidling hat diesen Antrag daher abgelehnt. Verkehrspolitik muss alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigen und darf nicht ideologisch einseitig gegen Autofahrer gerichtet sein.
Fazit: Die Entscheidung der SPÖ-Meidling reiht sich nahtlos in eine Politik ein, die den motorisierten Individualverkehr zunehmend einschränkt. Für viele Menschen im Bezirk bedeutet das vor allem eines: längere Wege, mehr Hürden – und weniger Verständnis für ihre Lebensrealität.