FPÖ Meidling lehnt Rechnungsabschluss 2025 ab: Sparen bei Kindern, Geld für fragwürdige Projekte

20. März 2026 • Wien-Meidling

In der Bezirksvertretung Meidling wurde am 20. März 2026 der Rechnungsabschluss für das Jahr 2025 beschlossen – allerdings gegen die Stimmen der FPÖ. Während SPÖ, ÖVP, NEOS und Grüne den Abschluss lobten und insbesondere die Bildung von Rücklagen hervorhoben, üben die Freiheitlichen scharfe Kritik an der Prioritätensetzung im Bezirk.

145.000 Euro für Kindergärten nicht verwendet

Besonders brisant: Laut Rechnungsabschluss wurden rund 145.000 Euro im Bereich der Kindergärten nicht ausgeschöpft. Für die FPÖ ist das ein klarer Beleg für eine verfehlte Budgetpolitik.

Bezirksrat und Mitglied des Finanzausschusses Ronald Seiler bringt es auf den Punkt:

Während das Kulturbudget vollständig ausgeschöpft und die Vereinsförderung sogar um 10.000 Euro erhöht wurde, blieb ausgerechnet bei den Jüngsten Geld liegen.

„Falsche Prioritäten auf Kosten unserer Kinder“

Für die Freiheitlichen ist diese Entwicklung nicht nachvollziehbar. Statt gezielt in Familien und Kinderbetreuung zu investieren, fließen weiterhin Mittel in Projekte wie sogenannte „soziale Wohnzimmer“ oder ein „Volxkino“.

Bezirksparteiobfrau Petra Steger kritisiert diese Schwerpunktsetzung deutlich:

Gerade in Zeiten knapper Budgets brauche es klare Prioritäten – und diese müssten bei Familien und Kindern liegen.

Rücklagen statt Investitionen?

Die Mehrheitsparteien sehen im Rechnungsabschluss vor allem die positive Entwicklung der Rücklagen. Für die FPÖ ist das jedoch kein Erfolg, sondern ein Zeichen dafür, dass vorhandene Mittel nicht dort eingesetzt wurden, wo sie dringend benötigt werden.

Denn: Ein Budget, das bei Kindern spart, während gleichzeitig andere Ausgabenbereiche voll ausgeschöpft oder sogar erhöht werden, ist aus freiheitlicher Sicht schlicht falsch ausgerichtet.

FPÖ fordert Kurswechsel

Die FPÖ Meidling bleibt daher bei ihrer klaren Linie: Öffentliche Gelder müssen verantwortungsvoll eingesetzt werden – mit Fokus auf die Bevölkerung und insbesondere auf Familien.

Der Rechnungsabschluss 2025 zeigt für die Freiheitlichen vor allem eines:
Nicht Geld fehlt – sondern die richtigen Prioritäten.

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